Montag, 6. März 2017

Maschinenkapselung zu 80% fertig - Noise Protection 80% finished

Ein Statusupdate, in den letzten Tage wurde die Schallschutzkabine weiter zusammengebaut. Die Frontverkleidung ist nun fast fertig. Die vordere Zugangstür besteht aus einer alten, schon lange bei Seite gelegten, 8 mm starken "Duschkabinentür". Die lässt hoffentlich im Crashfall nichts durch. Die Scharniere wurden oben mit Aluplatten verstärkt, damit die dauernden Beanspruchungen durch das Öffnen der Tür die Scharniere nicht aus dem dünnen Blech reißen. Da hängt schließlich das komplette Gewicht der Zugangstür dran und die ist nicht leicht. Es fehlen noch zwei Gasfedern um die Zugangstür in geöffneter Lage zu halten und über der Tür muss noch eine Verkleidung für die Glaswolle gefunden werden, hier ist es etwas schwieriger, da die hochgeklappte Zugangstür nur eine geringe Dicke der Verkleidung beim Öffnen zulässt.

Davor wurden die Seitenteile innen und außen mit KFZ Spachtelmasse gefüllt, geschliffen und 2x grau lackiert. Nie wieder nehme ich KFZ Spachtelmasse! Giftig ohne Ende und den Gestank hatte ich noch 30 min ausgeatmet, trotz offener Fenster, gutem Durchzug und Staubschutzmaske. Ich zitiere Zettelrückseite: "...kann Ihr ungeborenes Kind im Mutterleib schädigen". Nie wieder!


 Zuvor war eine 20mm starke Siebdruckplatte auf drei 10x10 cm Kanthölzern auf dem Tisch mit Spannzwingen befestigt. Jetzt ist eine 40 mm Küchenarbeitsplatte mit einer 20 mm Siebdruckplatte als Opferplatte aufgespannt. Die Arbeitsplatte wurde mit 8 Bohrungen in der Betontischplatte befestigt. Nun erhalte ich spiegelglatte Oberflächen. Ich freue mich riesig darüber. 
Anschließend noch ein kurzes Fräsvideo und eine kleine Übersicht von der Kapselung. In dem Video bin ich später etwas schneller verfahren (F5200), da war die Oberfläche nicht mehr so gut, aber dennoch sehr glatt. Außerdem ist das Aluminium im Schraubstock deutlich besser gespannt als auf dem Holztisch.