Montag, 25. Mai 2015

Tipps und Betriebsdaten zum CO2 Laser

Einige Tipps zum Aufbau/Aufstellung und Betrieb des CO2 Laserresonators:

 Dieser CO2 Laser ist kein TEA Laser! ( transversal-excited-atmospheric-pressure laser )

Die Leistung des Laserresonator ist abhängig von:
  • Gasgemisch (20% CO2- 20%N2 - 60% He), es gibt Premix Gase z.B. von Linde "Lasermix".
  • Netzteil bzw. vom Strom abhängig, typ. Werte sind 40 mA bis Hochleistung 120 mA bei 22kV Dauerspannung aufwärts und deutlich höherer z.B. 44kV Zündspannung (damit der Laser überhaupt angeht, wie eine Leuchtstoffröhre).
  •  Länge des Resonators, wir rechnen mit ca. 40-50 W pro Meter Resonatorlänge.
Typ. Vakuumpumpen Mindestleistungen aus Literatur:
  • >100 L/min bei 35-38 mbar (ebay: >60€)
Errechneter Mindestvolumenstrom für Resonatorkühlmantel:
  • >2 L/min -> Aquariumpumpe und evtl. alte Heizung oder PC Radiator verwenden.
Zu verwendende Stromquelle Gleichspannung DC:
Der Wasseraustritt des Resonator ist oben anzubringen,wegen den Luftbläschen. Luft ist ein Isolator!

Sonntag, 24. Mai 2015

CNC Laserresonator Modell nun auf GRABCAD online!

Hier ist der Link zum Modell. Der Laserresonator kann nun unter Ihrer eigener Haftung nachgebaut werden.
 LINK

Dienstag, 12. Mai 2015

Speichentensiometer - Variante 2

Da die letzte Version des Speichentensiometers keine reproduzierbaren Ergebnisse anhand der zu großen Nachgiebigkeiten lieferte, wurde beschlossen ein Tensiometer aus einem Blechstück oder ggfs. zwei Blechstücken zu fertigen. Das erste Konzept siehe hier:
Die Funktionsweise ist die gleiche wie beim "Centrimaster" Modell. In der Mitte befindet sich eine Innensechskantschraube, welche über eine Feder gespannt wird und am hinteren Ende durch eine selbstsichernde Mutter gehalten wird. Die Schraube ist durch ein Linearlagergeführt. Ich überlege noch alternativen dazu, wer schiebt schon gerne eine Schraube durch ein Linearlager :-(

Sonntag, 10. Mai 2015

Erster Prototyp mit der CNC gefräst

Ein Foto vom ersten Prototyp, die Schrauben und die Messugt sind noch nicht befestigt. Es fehlt ebenso noch die Druckfeder...
Das Design hat sich ein bisschen verändert, da das Bambusschneidbrett als Ausgangsmaterial nur 9mm stark ist und der Aufnahmehals der Messuhr ca 8 mm stark ist. So spare ich mir das Bohren des Griffes...

FAZIT:
Das Design ist zwar schön, die Wiederholgenauigkeit ist jedoch miserabel. Einen Tag für Ideen, Konstruktion und Herstellung verbraten. Mit Holz wird eben kein Metall vermessen...Jetzt verstehe ich warum die von DT Swiss ca 400€ kosten! Ich bastel mir nachdem ich jetzt die Speichen komplett verstimmt habe nun ein Zentriergerät! Habe ich jetzt nämlich nötig... :-(
Noch ein Design werde ich probieren, diesmal ohne CNC :-)

Samstag, 9. Mai 2015

Fahrradspeichen Tensiometer 400€? Nein Danke!

Ein Speichentensiometer kostet Unmengen an Geld, ist aber sehr simpel aufgebaut. Wir nehmen zwei Stützpunkte und drücken die Speiche in der Mitte durch, hierbei messen wir wie stark sich die Speiche durchbiegt. Ist die Durchbiegung höher, liegt eine niedrigere Zugspannung vor. Dies funktioniert aber nur, da das Material sich linear elastisch verhält. Die Druckfeder in diesem Design, die wir benötigen muss eine sehr geringe Federkraft haben. Ich habe für die notwendige Durchbiegung einer 2mm Speiche bei einem Auflagerabstand von 70 mm eine notwendige Kraft von 11,5N ausgerechnet, da wir hier einen Hebel haben,wird nur ein Bruchteil der Kraft benötigt um die Speiche durchzubiegen.

Die Speiche wird zwischen die Innensechskantschrauben eingeklemmt.
Durch drücken des unteren Griffes wird die hinterefeder gespannt und die mittlere Schraube bewegt sich nach vorne (bzw. links). Durch loslassen wird wieder Spannung aufgebaut und die Speiche verformt.  Das dünne Stäbchen sei die Speiche :-)

 Nachfolgend sind die zwei Griffe abgebildet, die gefräst werden müssten, ob aus Holz oder Aluminium wäre dann zu entscheiden. Das komplette Modell ist auch auf GRABCAD.com verfügbar (Hier klicken)