Sonntag, 15. November 2015

Die Vormontage - The preassembly

Heute wurden die einzelnen Komponenten grob zusammengesetzt um ein Gesamtbild zu erhalten. Die montierte Traverse kann kaum mit zwei Personen hochgehoben werden.
Im folgenden Video ist die Bewegung der Achsen via Hand zu erkennen. Gar nicht so leicht mit einer Hand aufzunehmen und mit der anderen die Traverse zu bewegen. Die Traverse ist nun an der Y-Achse verschraubt und bewegt sich sehr leicht. Alle anderen Komponenten sind vorerst mit ein bis zwei Schrauben fixiert und noch nicht ausgerichtet. Es muss vorerst festgestellt werden, ob die Bohrmuster und Schnittstellen passen.


Samstag, 24. Oktober 2015

Waterjet Z-Achsen Teile - waterjetted z-axis parts

Die Teile für die Z-Achse wurden nun geschnitten.


Donnerstag, 22. Oktober 2015

Befestigung der Edelstahlunterlagen [Teil V] - mount of the stainless steel underlays [part V]

Also es gibt dennoch etwas zu dem Ausgießen zu erzählen. Aus der Apotheke wurden zwei 100 ml Spritzen besorgt. Das gut fließfähige und spritzbare Verhältnis des Harzes ist (am besten in Kunststoffebchern abmessen):
  • 0,30 L Chinchilla Sand
  • 0,60 L Harz
  • 0,30 L Härter
Ich hatte davor die Hälfte an Harz rein, dies ist aber noch zu zäh gewesen. Ein kleines Video vom Ausfüllen (nicht gut fließfähig). Verhältnis war:
  • 0,30 L Chinchilla Sand
  • 0,30 L Harz
  • 0,15 L Härter
Besser fließfähig:


Mineralguss anmischen: 


Ein kleines Video um die Luftbläschen zu erntfernen
Nach all dem verfüllen ist noch über die Hälfte des Epoxidharz-Sets (3,25kg auf Ebay) vorhanden.

EDIT: Wird mehr  Harz und Härter verwendet  verbessert sich die Fließfähigkeit, aber wird die Verschalung am nächsten Tag abgenommen, dann kann es sein das der Sand sich abgesetzt hat :-(

Befestigung der Edelstahlunterlagen [Teil IV] - mount of the stainless steel underlays [part IV]

So fertig. Den überstehenden Rand habe ich mit Messer entfernt, solange das Harz noch nicht ausgehärtet war. Danach mit der Metallsäge nochmal drüber um die Reste abzuschaben und abschließend mit dem Bandschleifer. Sehr gut zu erkennen ist die Verfüllung mit dem Quarzsand. Fehlt jetzt noch die zweite Seite, da spare ich mir aber die Dokumentation. Als nächster Schritt ist wieder verspachteln, grundieren dran.... Ach ja die Dämpfung ist genial! Wenn ich draufklopfe ist das Resonanzgeräusch sehr schnell abgeklungen.

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Befestigung der Edelstahlunterlagen [Teil III] - mount of the stainless steel underlays [part III]

Um die Edelstahlunterlagen im Mineralguss einzugießen werden aus Styrodur solche Dichtelemente hergestellt und einige Stück doppelseitiges Klebeband aufgeklebt um die Montage zu erleichtern.
Styrodur hat den Vorteil, dass sich dieser der Oberfläche gut anpasst und eine für Dichtplatten hohe Druckfestigkeit aufweist, damit auch wirklich nichts ausläuft. Das überstehende Malerkrepp wird wieder mit Malerkrepp (aber diesmal andersrum und gespannt) am Styrodur festgeklebt. Sehr nutzlich erscheint hier der "Eigenbau-Malerkrepp-Abroller", in Form einer einfachen Spannzwinge.
Für das Anmischen habe ich mir einfach eine sehr lange Schraube genommen und ein gebogenes Stück Blech noch an den Seiten propellermäßig verlaufend angestellt. Funktioniert wirklich gut und kostet nichts. Das Anmischen selbst habe ich nicht aufgenommen, da ich in Handschuhe, Schutzbrille und Atemschutz umhergegeistert bin.
Das vergießen aus zerschnittenen Flaschen empfehle ich Niemandem! Das gibt so eine Sauerei, das Gemisch ist so zäh, das dies bei größeren Mengen nicht mehr bequem abläuft. Die zweite Schiene wird mit einer Spritze oder ähnlichem verfüllt...

Mineralgusssand - Polymer Concrete Silica Sand

Das ist der verwendete Quarzsand  für den Mineralguss.

Betonausbrüche geschickt und einfach ausbessern - Concrete Failure Fix

Gestern habe versucht mit Malerkrepp die Seitenwand abzudichten, um mir eine aufwändige Verschalung zu ersparen. Es klappt hervorragend und die Oberfläche ist super! Die Stellen wurden mit schwarzem Stift markiert um die Verfüllung zu erleichtern.






Dienstag, 20. Oktober 2015

Neues Z-Achsen Design - New Z-Axis Design

Die alten "guided railways" werden nicht mehr verwendet. Es wird zu den leistungsfähigen Profilschienenführungen zurückgegriffen und die bedarf einer Designänderung.
Die maximale Verformung beträgt aktuell 0.168mm....was deutlich zu viel ist.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Justierung einer Profilschiene mit [LASER]- adjustment of the linearguides with [LASER]

Ich habe den Bruch nochmals mit Epoxidharz verklebt und heute versucht mit dem Hammer wieder abzuschlagen. Dies hat nicht geklappt. Der Beton spaltete sich nebendran nochmal ab. Also Schwachstelle ist definitv der Beton nicht das Epoxidharz.


Bevor die Eigenbaudübel der zweiten Edelstahlunterlage vergossen werden können muss die erste Schiene ausgerichtet werden. Hierfür wird die Profilschiene erstmal an der Edelstahlunterlage befestigt und mit Schraubensicherung fixiert.  
Danach werden mittels Laserwasserwaage die Holzbalken (Auflage für Montagelineal) ausgerichtet und das Montagelineal aufgelegt. In der Dunkelheit wird die Laserwasserwaage nochmals mit einer Ecke des Lineals in Übereinstimmung gebracht.

Nachdem die linke Schiene ausgerichtet ist muss zumindest an jeder Y-Position der gleiche Abstand zur ersten Schiene herrschen. Deshalb werden an einem Schlitten Schrauben eingesetzt und mit einer Spannzwinge ein Rechteckrohr verspannt. Die ist dann das Festlager.  Auf der anderen Seite dienen die Schrauben nur der Führung und die Messuhr kann nun eingesetzt werden um den Schienenabstand darzustellen und die Schiene richtig einzustellen.

Dienstag, 13. Oktober 2015

Eigenbaudübel Zugversuch [ZERSTÖRT] - rawplugs pull out test [DESTROYED]

Selbstverständlich musste ich auch einen Zugversuch der Eigenbaudübel durchführen. Das Epoxidharz des Dübels wurde für ca. 22h auf der Heizung im Betonbecher aushärten gelassen. Mit ein paar Unterlegscheiben und einer Imbusschraube wurde diese auf Zug belastet und ich muss sagen dieser Dübel ging wirklich sehr schwer raus. Edit: Video vom reindrehen der Schraube stelle ich bei Zeit online.
Nach dem Zugversuch drückte sich die anliegende Unterlegscheibe sehr stark ein und brachte einen Riss in den Beton ein. Die Hülse wurde durch den Zugversuch rausgezogen. Diesen Riss habe ich künstlich erweitert und mit einem Hammer das Bruchstück vorsichtig entfernt um die Verklebung zu begutachten. Ohne Probleme ist hier erkennbar, dass die Rillen die ich mittels Schleifbock grob eingebracht hatte sich sehr positiv auf die Haftung auswirken. Der Riss entstand wahrscheinlich nicht durch das Eindrücken der Unterlegscheibe, sondern durch das Herausziehen des Dübels, dessen Epoxidharz-Wölbungen durch den Vorschub eine Aufspreizung bewirkten, somit ist wahrscheinlich der Beton die Schwachstelle. Mit solch einem Drehmoment werden die Schrauben der Edelstahlunterlage aber keinesfalls angezogen.


Befestigung der Edelstahlunterlagen [Teil II] - mount of the stainless steel underlays [part II]

Heute wurden die Eigenbaudübel alle fest in die Edelstahlunterlage eingeschraubt und es wurde geschaut ob diese überhaupt alle passen. Es zeigte sich das diese nicht passen. Also alle Schrauben wieder leicht gelöst um für lockeren Sitz zu sorgen.
Um ein hineinlaufen des Epoxidharzes in das Innengewinde zu vermeiden wurden für die Eigenbaudübel Endkappen aus Knete hergestestellt und spitz zulaufend geformt, um dem überschüssig aufgetragenen Harz später die Möglichkeit zu geben, direkt zentrisch in die Bohrung abzulaufen bzw. zu -tropfen. Die Viskosität liegt ungefähr im Mittel zwischen Olivenöl und Honig (also bei ca. Glycerin).
Für das Epoxidharz habe ich kleine Kunststoff-Shot-Gläser zum dosieren verwendet und einen Pinsel zum auftragen. Um das spätere, vollständige vergießen der Edelstahlunterlagen zu ermöglichen, wurde geschaut ob sich das Epoxidharzgemisch auch mit einer Spritze aufnehmen lässt. Ja es klappt absolut problemlos. Die Spritze kann sogar zum mischen verwendet werden. Man nimmt das Gemisch mit der Spritze auf und lässt es wieder in den Mischbehälter reinlaufen. Durch den engen Querschnitt der Spritzendüse vermischt sich dieses sehr gut in der Düse. Es entstehen jedoch Luftbläschen die dann aber wieder ausgasen.
Die Edelstahlunterlage wurde auf Abstandshölzer gelegt und die Dübel mit Epoxidharz bestrichen. Das Einlassen der Edelstahlunterlage ging etwas schwieriger, da nach Einbringung des Epoxidharzes sehr wenig Raum zwischen Eigenbaudübel und Bohrung war. Es könnte aber auch möglich gewesen sein, das die Fluidreibung des Harzes eine sehr starke Dämpfung bewirkt hat. Abhilfe schafften hier leichte Hammerschläge und die Dübel konnten somit versenkt werden.
Die Dübel wurden etwas auskragend gelassen, da noch zusätzliches oben am Dübelumfang etwas Epoxidharz mit der Spritze verteilt wurde. Ich habe deutlich zu viel Epoxidharzgemisch angerührt.
Aus diesem Grund habe ich die Seitenwand probeweise damit bestrichen. Sobald es aushärtet habe ich einen Vergleich zur KFZ Spachtelmasse im Hintergrund leicht gelblich und dem Epoxidharz.
Da es im Keller kühl und feucht ist, werden für die Aushärtung volle 72h eingeplant. In dieser Zeit werde ich die Z-Achse mit den besseren Profilschienenführungen auskonstruieren.

Montag, 12. Oktober 2015

Eigenbau Dübel - selfmade rawplugs

Ich präsentiere die DIY Dübel. Da ich keine Drehmaschine habe, nehmen wir eine Bohrmaschine, -ständer und einen Schraubstock in den ich einen selbstgebauten Drehmeißel einspanne. Der Drehmeißel besteht aus einem geschliffenen alten Stichsägeblatt.
Die Rillen sehen schon deutlich besser aus. 68 Stück sind erforderlich links sind ca 75 Stück abgebildet. Rechts ist der zukünftige Einbau zu erkennen.
 Das eindrehen der Rillen hat problemlos geklappt. Wer braucht schon eine Drehmaschine :-)